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Qualitätszertifikat
AMZ Allianz für  Meisterliche Zahntechnik

In der Presse wurde bereits berichtet, dass die Deutschen Zahntechniker-Innungen in Übereinstimmung mit dem VDZI der zunehmenden Verunsicherung in der Bevölkerung durch Meldungen in den Medien über Abrechnungsbetrug mit Auslandszahnersatz massiv entgegenwirken wollen.

Bundesweit soll mit der Herausgabe eines Zertifikates durch die zahntechnischen Innungsbetriebe den Patienten Sicherheit darüber gegeben werden, wie und wo der Zahnersatz gefertigt wurde.

Ziel ist es, dass mit jeder Rechnung der Herstellernachweis an den Patienten ausgegeben wird. Durch das Zertifikat wird dokumentiert, dass die Zahntechnikermeister für die Qualität des Zahnersatzes in Deutschland einstehen und dass der Zahnersatz als Sonderanfertigung (Unikat) sorgfältig nach den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes gefertigt wurde. Zahnersatz in Deutschland garantiert den hohen Stand der Zahntechnik, der nach zahnmedizinischen Erfordernissen und mit CE- gekennzeichneten Materialien hergestellt wurde.

Mit dieser Initiative der selbständigen Innungsmitgliedsbetriebe des Zahntechniker-Handwerkes in Deutschland soll Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewonnen und weiter ausgebaut werden.

Alle Betriebe, die sich an dieser Aktion beteiligen, erhalten über ihre Innung eine Registriernummer zugeteilt, um einem Missbrauch des Zertifikates vorzubeugen. Der Laborinhaber unterzeichnet eine bundesweit einheitliche Verpflichtungserklärung für die Teilnahme an der Zertifikat-Aktion "Allianz für Meisterliche Zahntechnik -AMZ", die das Labor zur Ausstellung des besagten Zertifikates berechtigt.

So bekommen Sie Ihr persönliches Zertifikat:

Sie erhalten Ihr persönliches Zertifikat zusammen mit der Kopie der Originalrechnung für Ihren neuen Zahnersatz. Das Zertifikat ist nur gültig in Verbindung mit dieser Rechnungskopie.

Das garantiert Ihnen das Zertifikat der Allianz Meisterliche Zahntechnik:

Ihr Zahnersatz wird mit sorgfältigster Handwerkskunst als Sonderanfertigung nach dem Medizinproduktegesetz gefertigt. Unser Labor ist Mitglied der Allianz Meisterliche Zahntechnik, einer Initiative von selbstständigen Betrieben des Zahntechniker-Handwerks in Deutschland.

In kontrollierten, qualitätsgesicherten Arbeitsabläufen werden die Qualitätsleitlinien und Qualitätskriterien für zahntechnische Leistungen unseres Berufs-Fachverbandes eingehalten.

Ihr Zahnersatz wird entsprechend dem aktuellen in Deutschland geltenden hohen Stand der Zahntechnik nach Maßgabe der zahnmedizinischen Erfordernisse und mit Materialien gefertigt, die zur Kennzeichnung ihres Sicherheitsstandards das europäische CE-Zeichen tragen.

Ihr Zahnersatz entspricht als Sonderanfertigung den in Anhang 1 der Richtlinie 93/42/EWG vom 14. Juni 1993 genannten grundlegenden Anforderungen.

Bei unserem nachhaltigen Sicherheitskonzept wird bei der Fertigung besonders auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes geachtet.

So funktioniert Ihr Zertifikat: 

Legen Sie bitte Ihr Zertifikat bei einer Nachbehandlung oder einer erforderlichen Korrektur der Sonderanfertigung Ihrem Zahnarzt vor. Damit Ihr Zahnersatz möglichst lange seine Funktion erfüllen kann, empfehlen wir eine regelmäßige Kontrolle durch Ihren Zahnarzt.

Hier ein Muster des Zertifikates:

Der rechte Rand des Zertifikates ist für jeden Innungsbereich und für jedes Mitgliedslabor variabel gestaltbar.

In den meisten Fällen fügen die Zahntechniker- Innungen ihr entsprechendes Innungslogo ein. 
Auch die Dentallabore haben die Möglichkeit, ein Ergänzungslogo einzudrucken.

Per Hand oder mit dem Firmendrucker wird der Patientenname, der Laborname, die Registriernummer des Labors, die interne Rechnungs-Nr. des Patienten und das Ausstellungsdatum eingetragen.

Das Zertifikat wird seit dem 2. Quartal 2003 von den Mitgliedsbetrieben der Zahntechniker-Innung Thüringen ausgestellt. 

Allgemeines zum Zahntechniker-Handwerk

Das Zahntechnikergewerbe wurde 1931 als Handwerk anerkannt, die frühen Anfänge dieser Branche reichen jedoch noch viel weiter zurück. Bereits im Mittelalter wurden die gezogenen bzw. verlorenen Zähne von sogenannten „Zahnkünstlern“ ersetzt. Diese Prozedur ist aber bei weitem nicht mit unseren heutigen technischen Möglichkeiten und ästhetischen Gesichtspunkten vergleichbar.  

Das Zahntechniker-Handwerk stellt insbesondere Medizinprodukte nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) her. Die zahntechnischen Laboratorien widmen sich u.a. der Herstellung und Reparatur von festsitzendem sowie herausnehmbarem Zahnersatz. Die Kaufunktion und somit die Gesundheit des Menschen soll dadurch wiederhergestellt bzw. erhalten werden.

Die Qualitätsanforderungen und -ziele bei der Herstellung von Medizinprodukten, insbesondere Zahnersatz, sind sehr hoch gesteckt und haben gesetzliche Vorgaben und Bestimmungen im Gesundheits-, Arbeitsschutz- und Umweltschutzbereich zu erfüllen, die nicht unterschritten werden sollten.

Zahnersatz auf einen Blick
Festzuschüsse jetzt aufgrund von Befunden
 

Die moderne Zahnmedizin bietet vielfältige Möglichkeiten des Zahnersatzes. Welche zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Bedingungen ab: 
Wie stark ist das Gebiss geschädigt, wie viele gesunde Zähne sind noch erhalten, und welche Ansprüche hat der Patient an die Versorgung? 
Die Initiative proDente hat eine Übersicht über die gängigen Zahnersatz-Lösungen zusammengestellt, aus der Patienten seit Januar 2005 unbegrenzt auswählen kann, da die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen für Befunde gezahlt werden. Der Patient ist damit unabhängig bei der Wahl des Zahnersatzes. 

Krone:
Ist ein Zahn so weit geschädigt, dass er mit einer Füllung nicht mehr erhalten werden kann, oder besteht sogar die Gefahr des Auseinanderbrechens, dann kann er mit einer Krone stabilisiert und gerettet werden. Im Bereich der hinteren Backenzähne werden Kronen meist aus Metall gefertigt, im sichtbaren Bereich des Gebisses bieten sich nahezu unsichtbare Lösungen an: die mit Keramik verblendete Metallkrone oder die Vollkeramikkrone, die höchste ästhetische Ansprüche erfüllt.

Brücke:
Hat das Gebiss eine Lücke, wird diese meist durch eine Brücke geschlossen. Die Zähne neben der Lücke werden zu Brückenpfeilern, die den Brückenanker tragen. Sie werden überkront und tragen ein oder auch mehrere Brückenglieder. Sind die eigenen Zähne neben der Lücke so geschädigt, dass sie sich nicht als Brückenpfeiler eignen, kann die Brücke auch auf einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat) aufgesetzt werden.

Herausnehmbare Prothese: 
Wenn zahlreiche Zähne in einem oder sogar beiden Kiefern fehlen, kommt eine herausnehmbare Teil- oder Vollprothese in Frage. Herausnehmbarer Zahnersatz setzt sich aus einer Basis, den künstlichen Zähnen und verschiedenen Halte- und Stützelementen zusammen. Zur Befestigung dienen Klammern, Druckknöpfe, Magnete, Stege oder Riegel. Im Oberkiefer kommt noch ein breites Band dazu, das am Gaumen anliegt.

Festsitzende Prothese: 
Festsitzende Prothesen können an den verbliebenen eigenen Zähnen befestigt oder mit Hilfe von Implantaten fest im Kiefer verankert werden. Als Materialien kommen Titan, Keramik oder eine Kombination beider Werk­stoffe zum Einsatz.  

Kombinierter Zahnersatz:  
Kombinierter Zahnersatz ist teilweise festsitzend und teilweise herausnehmbar. Er ist eine hochwertige und komfortable Alternative zu herkömmlichen Klammerprothesen. Teleskopkronen oder -prothesen bestehen aus einem festsitzenden inneren und einem herausnehmbaren äußeren Element, beide werden teleskopartig ineinander gesetzt.

Implantate:  
Die künstlichen Zahnwurzeln, meist aus Titan, werden operativ in den Kiefer eingesetzt. Nach dem mehrmo­natigen Einheilen wird der Zahnersatz aufgesetzt. Implantate eignen sich für jeden Zahnersatz: Einzelne Kronen, kleine und große Brücken, herausnehmbare Teil- und Vollprothesen (Te­leskopkonstruktion) und sogar festsitzende Totalprothesen im Ober- oder Unterkiefer lassen sich damit sicher befestigen.

Quelle: http://www.prodente.de

Beispiele für Arbeiten eines Zahntechnikers

Erstellung und Bearbeitung individueller Modelle

       

Schichtung von Zähnen - Ermittlung der individuellen Zahnfarbe des Patienten

    

Einartikulierung der Modelle

       

Ihr Schönster Schmuck: Schöne Zähne!


Zahntechniker-Handwerk