Zahntechniker
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Referenten zum 8. Thüringer Zahntechnikertag
Technologien im Wandel - CAD/CAM und die AuswirkungenDigitale
Technologien und -Kommunikationsmethoden haben sich in den letzten
Jahren rasant weiter entwickelt. Parallel hierzu sind die
vollkeramischen Werkstoffe sowie deren Vielfalt gewachsen. Spezielle
Softwareprogramme und Fertigungsmaschinen liefern heute komplette Lösungen
für zahlreiche dentale Applikationen. Einerseits wird CAD/CAM für eine
implantologische Planung und zur Unterstützung der chirurgischen, der
prothetischen und zahntechnischen Ausführung eingesetzt, und
andererseits für die Konstruktion und Herstellung der Restaurationen
bzw. von Teilen einer Restauration. Zahlreiche Systemlösungen zur
Herstellung von Gerüsten für zahn- und implantatgetragene
Restaurationen sind verfügbar. Diese Techniken haben die
„konventionellen Herstellungskonzepte“ für die zahnärztliche
Prothetik verändert und werden häufiger in der Praxis und im Labor
eingesetzt. Bedingt
durch diesen technologischen Wandel ergeben sich Chancen und Risiken für
alle Beteiligten. In Zukunft wird die Kompetenz zur Beurteilung neuer
Werkstoffe und Verfahren immer wichtiger werden. Die Fähigkeit zur
Beurteilung von klinischen Studien und deren Schlussfolgerungen ist
schon heute wesentlich für eine Risikoabschätzung neuer Verfahren. Im
Rahmen dieses Seminars werden neue Entwicklungen und deren Einsatz mit
den jeweiligen Werkstoffen, anhand von Fallbeispielen vorgestellt und
kritisch diskutiert.
Vortragsdauer ca. 40
min
Leistungsfähigkeit moderner CAD/CAM-Systeme - Einsatzmöglichkeiten in der Implantat- und ProthetiktechnologieWillkommen in
der etkon Welt... Tauchen
sie ein in die Welt der CAD/CAM Technologie. Vortragsdauer ca. 45 min
CAD/CAM
vs. Kopierfräsen
Aufgezeigt werden die Vorteile die eine digitale Fertigung von Zahnersatz bietet. Als Einleitung dient eine kurze Übersicht und Klassifizierung der einzelnen Systeme um anschließend speziell auf den Bereich der CAD/CAM Fertigung und deren Vorzüge einzugehen. Im Hintergrund steht immer der Verglich zwischen der digitalen Fertigungsmethode und der manuellen Fertigung. Schlagwörter wie z.B. Qualität, Produktivität, Zukunftsorientierung werden in Bezug auf die CAD/CAM Fertigung analysiert und die Vorzüge erläutert. Da der Vortrag im Zusammenhang oder besser konträr zu dem anschließenden Vortrag über die manuellen Frässysteme steht soll eine Art Streitgespräch entstehen. Polarisierte Meinungen die kompromisslos die Vorteile der von den Referenten vertretenen Methode aufzeigen.
Das
Kopierfräsverfahren ist eine sehr präzise aber technologisch einfache
Fertigungsmethode zur Herstellung von festsitzendem und
herausnehmbarem Zahnersatz aus Zirkonoxid. Die 5-Achs-Bearbeitung und
die Vielfalt an Bearbeitungswerkzeugen bieten die Möglichkeit, die
gesamte Indikationsbreite für diesen Werkstoff zu herzustellen. Dabei
sind keine Computerkenntnisse nötig, da die manuelle Prozesskette
einfach erlernbar, nachzuvollziehen und die Lernkurve in der Anwendung
sehr steil ist. Besonders werden von den Anwendern die
Modellationsfreiheiten und die Möglichkeit der Gerüstkontrolle im
Artikulator und im Patientenmund geschätzt. Die oben genannten Merkmale
der Kopierfrästechnik stellen auch deren grundlegenden Vorteile gegenüber
den CAD/CAM-Verfahren dar. Durch die niedrige Investitionshürde ist
auch für kleinere Labore ein Einstieg in die Zirkonoxidtechnologie ohne
großes Risiko möglich. Im Rahmen der Präsentation werden sowohl die
Leistungsfähigkeit als auch die technischen Möglichkeiten der Kopierfrästechnik
anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt. Vortragsdauer insg. ca. 1h
Indikationsstellungen in der VollkeramikMit der Zunahme der zur Verfügung stehenden keramischen Materialien und Systeme sind auch ihre Indikationen vielfältiger geworden. Dennoch richten sie sich in der Hauptsache immer noch nach der grundsätzlichen Unterscheidung in silikat- und oxidbasierte Keramiken. Letztere lassen sich dank des Zirkondioxids mittlerweile nahezu universell für konventionelle Kronen und 3-gliedrige Brücken in klinischen Standardsituationen anwenden. Mehrgliedrige Konstruktionen sind möglich, ihr Erfolg ist allerdings klinisch noch nicht verlässlich zu bewerten. Silikatbasierte Keramiken sind als Einzelzahnrestaurationen in Zusammenhang mit der adhäsiven Befestigungstechnik anerkannt, vornehmlich als Inlays, Onlays, Teilkronen und Veneers, aber auch als Kronen. Entscheidend für die Indikationsbreite ist heute auch die Frage der Anwendbarkeit der Adhäsivtechnik. Dabei haben Fortschritte der Adhäsivsysteme, die besonders die Befestigung im Dentin verbessert haben sollen, die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Eventuell lassen sich künftig damit das ästhetische Potential der Silikatkeramiken für Kronen und Teilkronen in der gesamten Dentition nutzen, insbesondere durch Lithiumdisilikatkeramik. Aber auch im Bereich der Oxidkeramiken eröffnen sich angesichts der hohen Festigkeit von Zirkondioxid neue Wege. Auch wenn Adhäsivbrücken, teilkronenverankerte oder geteilte Brücken noch experimentellen Charakter besitzen, sind die bisherigen Erfahrungen durchaus positiv. Vortragsdauer ca. 45 min
Hinweis:Ab 14.15 Uhr erfolgt der Wechsel in die Mehrzweckhalle, wo das gemeinsame wissenschaftliche Programm für alle Tagungsteilnehmer stattfindet. Prof. Dr. S. Kopp, Frankfurt: "Wenn Gelenke
dringend Hilfe brauchen" Prof. Dr. M. Walter, Dresden: "Prothetische
Komplikationen! Das Schlusswort
spricht Dr. A. Wagner von der Landeszahnärztekammer
Thüringen |
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Ihr Schönster Schmuck: Schöne Zähne! |
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